Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

EMDR: Mein Therapieansatz bei posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Traumatisierung - was versteht man darunter?


Unter einer Traumatisierung versteht man eine starke psychische Belastung, oft ein lebensbedrohliches Ereignis bzw. ein Ereignis, dass subjektiv physisch und/oder psychisch als lebensbedrohlich empfunden wird.
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf psychische Traumatisierungen. Das gilt einerseits für die Art als auch für die Dauer der Symptome. Die Folgen des Traumas können sehr unterschiedliche Charaktere haben: Hierzu zählen ständig wiederkehrende belastende Erinnerungen an das Traumaereignis (bei großen Traumatas oft nur bruchstückhaft), Alpträume, Schlafstörungen, Ängste, sozialer Rückzug, Interessenlosigkeit,  Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, körperliche Symptome.

Wenn es sich um eine schwere Traumatisierung handelt, spricht man bei diesen Traumafolgeschäden von einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

Ein deutliches Zeichen ist oft die fragmentierte Erinnerung.
Im Augenblick der akuten Gefahr funktionieren wir nur noch. Alles ist auf den Instinkt des Überlebens ausgerichtet. Im Gehirn entsteht eine partielle Unterbrechung der Verbindung beider Gehirnhälften. Dabei wird nur noch die äußere Situation wahrgenommen, ohne sie emotional zu verarbeiten, d.h. die Weiterleitung der Emotionen ist blockiert.
Häufig ist es so, dass traumatisierten Menschen die Sprache fehlt, um ihre Gefühle auszudrücken.

EMDR-Traumatherapie

EMDR-Therapie ist speziell zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) entwickelt worden. Gerade traumatisierte Menschen haben oft Probleme, mit geschlossenen Augen die belastenden Ereignisse zu visualisieren. Bei der EMDR-Therapie bleiben die Augen geöffnet. Das bindet den Klienten ans Hier und Jetzt an.

Jeder Schritt im sogenannten EMDR-Protokoll ist sehr behutsam und wird gesichert, damit in jeder Therapiephase eine Retraumatisierung ausgeschlossen ist.

Die Traumatherapie gliedert sich in folgende acht Schritte:

  • Anamnese
    Hier wird die Ursache des Symptoms erörtert. Wir klären unter anderem die Indikation und die Kontraindikationen.
  • Vorbereitung
    Wir sichern den Prozess, in dem z.B. einen sicheren Ort festlegen, Stoppsignale vereinbaren. Außerdem prüfen wir die Art der Stimulanz (visuell, taktil, auditiv).
  • Bewertung
    Hierbei wird die auslösende Traumasituation bewertet. Welche positiven und negativen Kognitionen stehen zur Verfügung. Wie stehen die Körpergefühle dazu im Verhältnis.
  • Reprocessing
    Nun beginnt der Prozess der Augenbewegungen, der taktilen oder auditiven Stimulation. Wir gehen dabei in eine bestimmte Dialogtechnik.
  • Verankerung
    Hier gleichen wir die positiven und negativen Konditionierungen ab.
  • Bodyscan
    Wir prüfen, wie sich Ihr Körper anfühlt und können daraus Rückschlüsse ziehen, wie weit der Prozess vorangeschritten ist.
  • Abschluss
    Wir legen Trainingseinheiten für zu Hause fest, damit das Ergebnis weiter stabilisiert wird.
  • Überprüfung
    In der nächsten Therapieeinheit wird der Erfolg unter bestimmten Gesichtspunkten überprüft und weitere Sequenzen können vertieft werden.

 

Termine

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Kontakt

Frank Schmitz

Heilpraktiker für
Psychotherapie (HPG)
Penzendorfer Str. 5
91126 Schwabach

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