Angst & Panik

Angst zu bewältigen heißt Vertrauen zum Selbst zu haben

 

Warum eine Angst nicht einfach weggedacht werden kann


Eine Angst- oder Panikattacke zu erleiden ist ein Gefühl. Ihr Verstand kann noch so oft denken, dass es unsinnig ist, diese Angst zu haben - Ihr Gefühl der Angst ist stärker und überbietet den Verstand - immer! 
Genau an dieser Stelle setzt die selbstorganisatorische Hypnotherapie an - denn sie arbeitet auf der Gefühlsebene und nicht auf der Verstandesebene. Wir haben mit dieser speziellen Theapiemethode ein sehr machtvolles Instrument gegen Angststörungen. 
Die selbstorganisatorische Hypnotherapie überspringt die Verstandesebene und entfaltet Ihren Wirkungsmechanismus im Unterbewusstsein am Ursprung der Störung. 
Im Unterschied zur konventionellen Hypnosetherapie kommt die selbstorganisatorische Hypnotherapie fast ohne Suggestionen aus. Die Heilung erfolgt direkt über das eigene Unterbewusstsein ohne Interpretation durch den Therapeuten. Dadurch ist dieses Verfahren völlig auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Klienten zugeschnitten.

Manche Menschen mit Angststörungen haben eine grundsätzliche Angst vor Hypnose, da sie eine Kontrollverlustanst heben. Mit meinem Therapiewerkzeug der EMDR-Therapie behalten Sie noch mehr Kontrolle, da Sie während des Prozessen Ihre Augen geöffnet haben. So kann ich noch mehr Menschen das Gefühl von Sicherheit geben. Ursprünglich wurde EMDR bei posttraumatischen Belastungsstörungen eingesetzt. Mit dieser Methode behält ein traumatisierter Mensch in jeder Phase der Therapie die Kontrolle.


Das Gefühl der Angst


Das Empfinden von Angst ist ein Gefühl jenseits von Sicherheit und Geborgenheit. Für die Betroffenen bedeutet ihre Angststörung oft eine intensive Lebenseinschränkung verbunden mit einem ständigen Grübeln über den erwarteten nächsten Angstanfall (die Angst vor der Angst).
Häufig richtet sich das ganze Leben an dieser Angst aus und der alleinige Lebenssinn besteht darin, dieser Bedrohung irgendwie auszuweichen. Besonders schlimm wird die Angststörung in Form von Panikattacken erlebt, da eine Panik häufig mit der intensiven Befürchtung verrückt zu werden oder gar sterben zu müssen verbunden ist.


Das Verhalten bei Angststörungen


Allen Angstpatienten ist gemeinsam, dass sie sich unverhältnismäßig stark mit Ihren Ängsten beschäftigen und intensiv in sich selbst hinein hören. Einfache Handlungen werden zu einem unüberwindlichen Hindernis. Damit sinkt die Lebensqualität deutlich.
Durch das eigene Vermeidungsverhalten versucht der Betroffene der Angstsituation auszuweichen. Dieses Vermeidungsverhalten führt bei bestimmten Angststörungen, wie der sehr häufig auftretenden Sozialphobie oder der Agoraphobie, in die soziale Isolation.


Ausweitung einer nicht behandelten Angststörung


Tendenziell bleibt es nicht bei einer einzigen Angst. So kommt beispielsweise zu einer Sozialphobie eine Herzphobie (die aber auch kardiologisch abgeklärt werden muß), eine Angst, dass die Atmung aussetzen könnte oder eine Höhenangst hinzu.
Oftmals ist eine plötzlich auftretende Panik eine Folgeerscheinung einer schon lange existierenden Angststörung. Spätestens jetzt wird der Leidensdruck so groß, dass der Betroffene deutlichen Handlungsbedarf sieht.


Warum funktioniert Hypnosetherapie bei Angst?


Hypnosetherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren und nutzt Ihre inneren Bilder zu Heilungszwecken. 
Jede menschliche Motivation erhält ihre Kraft durch eben diese inneren Bilder. Alles was wir erreichen wollen, erreichen wir zuerst immer in unserer Vorstellung. Denn diese Visualisierungen stoßen unsere Gefühle an und führen uns erst zu unseren Höchstleistungen.
Die selbstorganisatorische Hypnotherapie arbeitet direkt mit Ihrer individuellen Stärke als Werkzeug. Jeder therapeutische Schritt kann dadurch sofort von Ihnen umgesetzt werden. 

 

Wie gelingt der Weg in die Angstfreiheit?


Jedes Gefühl – auch das Gefühl der Angst - hat seinen Ursprung im Unterbewusstsein und ist mit inneren Bildern gekoppelt. Mit der selbstorganisatorischen Hypnotherapie und der EMDR-Therapie werden diese negativ wirkenden Bilder selektiert und können positiv geankert werden. Durch den Ansatz dieser Therapie können wir unser eigenes Unterbewusstsein als wissende Instanz einsetzen. Es wird quasi zu unserem Verbündeten.
Niemand kennt den Weg in die Heilung so gut wie das eigene Unterbewusstsein. 


Die wichtigsten Therapiemerkmale bei der selbstorganisatorischen Hypnosetherapie

  • Auflösung der Angststörung durch den selbstorganisatorischen Ansatz:
    Das eigene Unterbewusstsein entwickelt die Lösung selbstständig. Die Lösung ist hierdurch auf Sie ganz persönlich zugeschnitten.

  • Aufarbeitung der neurotischen Vergangenheitsmuster:
    Die meisten Ängste haben ihren Urspruch in der kindlichen Vergangenheit. Durch den tiefenpsychologisch fundierten Ansatz wird das Problem von der Ursache her bearbeitet. 

  • Tiefenentspannung:
    Innerhalb des neurologischen Alpha-Wellen-Rhythmus erfolgt die für Hypnose typische Tiefenentspannung, wodurch die angenehm stimulierende Endorphinausschüttung in Ihrem Gehirn neue, positive Informationen einstreut.

  • Erlernen der Selbsthypnose:
    Sie erlernen im Laufe der ersten Stunden die Selbsthypnose und können somit zwischen den Therapieeinheiten selbstständig weiter arbeiten.

  • Steigerung des Selbstbewusstseins:
    Die selbstorganisatorische Hypnotherapie arbeitet immer auf Grundlage von Selbstheilungskräften. Die Bewusstwerdung, dass der Klient eigenständig die Heilung herbeiführt, geht immer mit einer erheblichen Steigerung des Selbstwertgefühls einher.  

  • Spielerischer Umgang mit den Ängsten:
    Wir gehen nicht direkt in die realen Ängste hinein, sondern arbeiten in der selbstorganisatorischen Hypnotherapie mit einer Stellvertretertechnik. Es erfolgt keine direkte Konfrontation mit der Angst. Eine so geführte Therapie wird als sehr angenehm empfunden.

Therapieablauf 


In einem Anamnesegespräch besprechen wir unter anderem die möglichen ursächlichen Hintergründe Ihrer Ängste. Darauf aufbauend definieren wir Ihren angestrebten Therapiewunsch und verankern ihn mit einem Ausgangsbild.

Die Therapiestunde dauert jeweils 60 Minuten. 
Die ersten vier Sitzungen finden im Ein-Wochen-Rhytmus statt. Danach finden die Behandlungen alle zwei Wochen statt. Die meisten Klienten spüren bereits nach zwei bis vier Therapiestunden deutliche Verbesserungen Ihres Wohlbefindens. 
Die Auflösung der Angststörung erfolgt durch eine immer deutlichere Verringerung der Angstintensität und einer progressiven Abnahme der Angsthäufigkeit.


Therapieziel 


Das Ziel dieser Therapie ist der Abbau Ihres Angstvermeidungsverhaltens in einem möglichst geringen Zeitrahmen. 
Durch die selbstorganisatorische Hypnotherapie als auch durch die EMDR-Therapie erfährt Ihr Unterbewusstsein, dass die gefürchtete Katastrophe ausbleibt und das Angstprogramm nicht weiter aktiviert werden muss. 

 

Warum gelingt EMDR-Therapie bei Angst?
 

Die EMDR-Therapie beruht auf eine bilaterale Stimulation über die Augen. Bei einer starken Angstreaktion können Sie nicht mehr klar denken. Die rechte und die linke Gehirnhälfte arbeiten nicht mehr koordiniert. Während der Therapie wird eine Dauerstimulation beider Gehirnseiten über eine Augenbewegung erzeugt.
Außerdem bleiben Sie durch das Verfolgen mit Ihren Augen im Hier und Jetzt. Dadurch kommen Sie in einen immer größer werdenden Entspannungsmodus, während Sie sich andererseits mit geöffneten Augen zunächst auf die Angstsituation konzentrieren. Auf diese Weise konditionieren Sie sich immer weiter um und erleben, dass das Denken an die Angstsituation Entspannung bedeutet. Während dieses Prozesses azoziieren Sie durch eine gezielte therapeutische Fragetechnik außerdem die Angstsituation immer weiter in ein neutrales Gefühl um.

 

Was passiert beim EMDR?

 

  • Anamnese
    Hier wird die Ursache des Symptoms erörtert. Wir klären unter anderem die Indikation und die Kontraindikationen.
  • Vorbereitung
    Wir sichern den Prozess, in dem z.B. einen sicheren Ort festlegen, Stoppsignale vereinbaren. Außerdem prüfen wir die Art der Stimulanz (visuell, taktil, auditiv).
  • Bewertung
    Hier geht es ein weiteres Mal um die Angstsituationen und die Bewertung dieser Situation. Welche positiven und negativen Kognitionen stehen zur Verfügung. Wie stehen die Körpergefühle dazu im Verhältnis.
  • Reprocessing
    Nun beginnt der Prozess der Augenbewegungen, der taktilen oder auditiven Stimulation. Wir gehen dabei in eine bestimmte Dialogtechnik.
  • Verankerung
    Hier gleichen wir die positiven und negativen Konditionierungen ab.
  • Bodyscan
    Wir prüfen, wie sich Ihr Körper anfühlt und können daraus Rückschlüsse ziehen, wie weit der Prozess vorangeschritten ist.
  • Abschluss
    Wir legen Trainingseinheiten für zu Hause fest, damit das Ergebnis weiter stabilisiert wird.
  • Überprüfung
    In der nächsten Therapieeinheit wird der Erfolg unter bestimmten Gesichtspunkten überprüft.

 

Therapieablauf beim EMDR


Wir haben beim EMDR eine verhältnismäßig lange Anamnesephase, von ca. 2 Sitzungen Anamnese.Die anschließenden Sitzungen dauern jeweils zwei volle Stunden.

Termine


Rufen Sie mich einfach unverbindlich unter 0163/1609866 an. Wir können dann ganz unproblematisch einen Termin in meiner Praxis vereinbaren.

Kontakt

Frank Schmitz

Heilpraktiker für
Psychotherapie (HPG)
Penzendorfer Str. 5
91126 Schwabach

So erreichen Sie mich

Mobil:0163/1609866
E-Mail:info@hypnose-erleben.de