Burnout

Das Burnout oder auch Erschöpfungs-Syndrom ist eine Störung, die durch permanente Überforderung eintritt.
In den letzten Jahren hat dieses Krankheitsbild stark zugenommen.

Die selbstorganisatorische Hypnosetherapie ist ein stabilitätsförderndes Verfahren zur Überwindung eines Burnout-Syndroms. Wirkfaktor ist einerseits eine starke Regeneration, die dem Wesen der Hypnose zugrunde liegt und andererseits die tiefe innerpsychische Aufarbeitung ausgelöst durch den Rahmen der selbstorganisatorischen Hypnosetherapie.

Was sind die typischen Symptome?

Wenn Menschen von einem Burnout-Syndrom betroffen sind, geht es fast immer darum, dass das eigene Selbstbewusstsein nur durch ein Übermaß an Leistung aufrecht erhalten werden kann.
Das führt automatisch zu einem inneren "Ausbrennen".

Bei Einsetzen des Burnout-Syndroms verwandelt sich das überzogene, meist berufliche Engagement, ins Gegenteil.
Der Betroffene ist nun häufig nicht mehr in der Lage, seinen Beruf auszuüben, da er unter extremen Konzentrationsstörungen, depressiven Stimmungslagen mit dem Gefühl der Sinnlosigkeit, Schlafstörungen und Panikattacken leidet.

Auffällig im Umgang mit anderen Menschen ist das Vermeiden von Kontakten und eine deutlich verringerte Problemlösebereitschaft.

Körperlich treten Schmerzen, Verspannungsgefühle und Impotenz auf.
Letztlich kommt es zu einer erheblichen Selbstwertstörung. Es ist zu bedenken, dass der Selbstwert zuvor fast ausschließlich durch die eigenen erbrachten Leistungen bezogen worden ist.

Welche Faktoren begünstigen das Burnout-Syndrom?

Burnout anfällige Menschen reagieren in der Regel auf ein zu viel an Belastung mit noch mehr Engagement. Sie werten Misserfolge als persönliche Niederlagen.
Dabei gönnen sie sich keine Ruhepausen und sind unter permanentem Leistungsdruck, der sich in der Folge oft auch ins private Umfeld fortsetzt. Ein Burnout im Beruf macht auch vor dem Familienleben nicht halt. Letztlich kann der Betroffene in keinem Lebensbereich mehr die Rolle ausfüllen, die er bis vor der Störung scheinbar mühelos bewältigen konnte.

Die häufigsten Faktoren sind:

  • Übermäßiges Arbeiten und zu geringe Regenerationsphasen
  • Das Gefühl, unersetzbar zu sein
  • Übersteigerte Frustration bei Mißerfolgen
  • Völlige Fixierung auf die Arbeit und Vernachlässigung privater sozialer Kontakte
  • Ignoration von erbrachten Leistungen seitens der Vorgesetzten und Mitarbeiter
  • Mobbing

 

Warum kann die selbstorganisatorische Hypnosetherapie Burnout-Betroffenen helfen?

Menschen mit Burnout-Symptomatik tragen das tiefe Gefühl in sich, nur dann wertvoll zu sein, wenn sie viel leisten. Dadurch nehmen sie die Symptome einer Überforderung viel zu spät wahr bzw. sie ignorieren die Anzeichen lange Zeit.

Ein Schlüssel zur innerpsychischen Stabilisierung liegt darin, Verantwortung im Außen abzugeben, um mehr für sich selbst zu sorgen.

Vielen Betroffenen ist die psychodynamische Ursache ihres Burnout-Syndroms verstandesmäßig bewusst. Der Mensch ist immer nur die Summe seiner gemachten Erfahrungen. Das Gefühl des "gut für sich selbst sorgen" ist einem Betroffenen fremd.

Die Hypnotherapie überspringt die Verstandesebene und wirkt direkt auf der Gefühlsebene.
Mit Hilfe verschiedener Ressourcen-Techniken lernt der Klient das Gefühl, in seiner eigenen Mitte zu bleiben und den Selbstwert über das eigene Ich und nicht über die Umwelt zu beziehen.

Die Lösung ist dabei im eigenen Unterbewusstsein verankert. Im selbstorganisatorischen Therapierahmen leitet ausschließlich das eigene Unterbewusstsein den Selbstheilungsprozess ein.

Eine psychotherapeutische Intervention muss immer den Weg der Selbstheilung gehen. Die selbstorganisatorische Hypnosetherapie kommt diesem Grundsatz konsequent und effizient nach.

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Der Ablauf einer Therapie

  • Der therapeutische Prossez wird durch ein Anamnesegespräch eingeleitet.
    Aufgrund der Informationen aus diesem Gespräch wird das hypnotherapeutische Vorgehen entwickelt.

  • Wir arbeiten von Anfang an mit der selbstorganisatorischen Hypnosetherapie. Somit können wir schnell in den wichtigen Bewusst-Unbewusst-Dialog eintreten. Innerhalb dieses Dialogs kann das Unterbewusstsein die notwendige Selbstkompetenz entwickeln.

  • Die ersten vier Hypnosesitzungen finden im Wochenwechsel statt.
    Im anschließenden 2-Wochen-Rhytmus wird das Gefühl der inneren Ruhe weiter forciert. Diese Hypnosen werden als sehr entspannend und gleichermaßen energetisierend erlebt.

  • Sehr schnell gehen wir in den tiefenpsychologischen Aspekt über, indem die ursprünglichen oft in der Kindheit angelegten Ursachen für das Burnout-Profil aufgedeckt werden. Durch diese Bewusstmachung hat der Klient eine genaue Vorstellung seiner destruktiven Muster und kann nun klar dagegen intervenieren.

  • Parallel sollen die alten Glaubenssätze mit Hilfe der selbstorganisatorischen Hypnotherapie schrittweise gewandelt werden, mit dem Ziel den Klienten in ein positives und gesundes Selbstwertgefühl zu führen. 
    Mit Hilfe eines starken Selbstbewusstseins findet der Klient seinen Wert in sich selbst und dadurch findet er zu einem gesunden Mittelmaß an Engagement zurück.

 

Psychodynamisch ist das ständige Überfordern des eignen Selbst ein Problem, dass seine Ursache in der eigenen kindlichen Geschichte hat. Dabei handelt es sich meist um Menschen, deren Selbstwert sich oft überstark über die eigene Leistungsfähigkeit zeigte oder gar zeigen musste.

Es ist erforderlich, das ursächliche Problem zu erkennen und zu bearbeiten, da die Betroffenen ansonsten im weiteren Lebensverlauf sehr häufig wieder den gleichen inneren Mustern zum Opfer fallen können.

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Frank Schmitz

Heilpraktiker für
Psychotherapie (HPG)
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