Ängste
Angst zu haben ist ein Gefühl. Die selbstorganisatorische Hypnosetherapie arbeitet direkt auf der Gefühlsebene und behandelt dadurch Gleiches mit Gleichem. Sie überspringt die Verstandesebene und entfaltet Ihren Wirkungsmechanismus im Unterbewusstsein am Ursprung der Störung. Darum ist sie ein sehr effizientes Verfahren zur Bekämpfung von Ängsten.
Das Gefühl der Angst
Das Empfinden von Angst ist ein Gefühl jenseits von Sicherheit und Geborgenheit.
Für die Betroffenen bedeutet ihre Angststörung oft eine intensive Lebenseinschränkung verbunden mit einem ständigen Grübeln über den erwarteten nächsten Angstanfall (die Angst vor der Angst). Häufig richtet sich das ganze Leben an dieser Angst aus und der alleinige Lebenssinn besteht darin, dieser Bedrohung irgendwie auszuweichen. Besonders schlimm wird die Angststörung in Form von Panikattacken erlebt, da eine Panik häufig mit der intensiven Befürchtung verrückt zu werden oder gar sterben zu müssen verbunden ist.
Das Verhalten bei Angststörungen
Allen Angstklienten ist gemeinsam, dass sie sich unverhältnismäßig stark mit Ihren Ängsten beschäftigen und intensiv in sich selbst hinein hören. Einfache Handlungen werden zu einem unüberwindlichen Hindernis. Damit sinkt die Lebensqualität deutlich.
Durch das eigene Vermeidungsverhalten versucht der Betroffene der Angstsituation auszuweichen. Dieses Vermeidungsverhalten führt bei bestimmten Angststörungen wie die sehr häufig auftretende Sozialphobie oder die Agoraphobie in die soziale Isolation.
Ausweitung einer nicht behandelten Angststörung
Tendenziell bleibt es nicht bei einer einzigen Angst. So kommt beispielsweise zu einer Sozialphobie eine Herzphobie (die aber auch kardiologisch abgeklärt werden muß), eine Angst, dass die Atmung aussetzen könnte oder eine Höhenangst hinzu.
Oftmals ist eine plötzlich auftretende Panik eine Folgeerscheinung einer schon lange existierenden Angststörung. Spätestens jetzt wird der Leidensdruck so groß, dass der Betroffene deutlichen handlungsbedarf sieht.
Warum funktioniert Hypnosetherapie?
Zunächst einmal: Hypnosetherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren und nutzt Ihrer inneren Bilder zu Heilungszwecken.
Jede menschliche Motivation erhält ihre Kraft durch eben diese inneren Bilder. Alles was wir erreichen wollen, erreichen wir zuerst immer in unserer Vorstellung. Denn diese Visualisierungen stoßen unsere Gefühle an und führen uns erst zu unseren Höchstleistungen.
Wie gelingt der Weg in die Angstfreiheit?
Jedes Gefühl – auch das Gefühl der Angst hat seinen Ursprung im Unterbewusstsein und ist mit inneren Bildern gekoppelt. Mit der selbstorganisatorischen Hypnosetherapie werden diese negativ wirkenden Bilder selektiert und können positiv geankert werden. Durch den Ansatz der selbstorganisatorischen Hypnosetherapie können wir unser eigenes Unterbewusstsein als Werkzeug einsetzen. Die Visualisierungen werden vom Unterbewusstsein des Klienten selbst generiert und sind dadurch genau auf den Betroffenen abgestimmt. Keine Instanz kennt den Weg in die Heilung so gut wie das eigene Unterbewusstsein.
Die wichtigsten Therapiemerkmale
- Auflösung der Angststörung durch den selbstorganisatorischen Ansatz:
Das eigene Unterbewusstsein entwickelt die Lösung selbstständig. Die Lösung ist hierdurch auf den jeweiligen Klienten zugeschnitten.
- Aufarbeitung der neurotischen Vergangenheitsmuster:
Die meisten Ängste haben ihren Urspruch in der kindlichen Vergangenheit. Durch den tiefenpsychologisch fundierten Ansatz wird das Problem von der Ursache her bearbeitet.
- Tiefenentspannung:
Innerhalb des neurologischen Alpha-Welllen-Rhytmus erfolgt die für Hypnose typische Tiefenentspannung, wodurch die angenehm stimulierende Endorphinausschüttung in Ihrem Gehirn neue, positive Informationen einflechtet.
- Erlernen der Selbsthypnose:
Der Klient erlernt im Laufe der ersten Stunden die Selbsthypnose. Er kann zwischen den Therapieeinheiten weiter arbeiten.
- Steigerung des Selbstbewusstseins:
Im Rahmen der selbstorganisatorischen Hypnosetherapie handelt es sich immer um Selbstheilungskräfte. Die Bewusstwerdung, dass der Klient eigenständig die Heilung herbeiführt, geht immer mit einer erheblichen Steigerung des Selbstwertgefühls einher.
- Spielerischer Umgang mit den Ängsten:
Wir gehen nicht direkt in die realen Ängste hinein, sondern arbeiten in der selbstorganisatorischen Hypnotherapie mit einer Stellvertretertechnik. Es erfolgt keine direkte Konfrontation mit der Angst. Eine so geführte Therapie wird als sehr angenehm empfunden.
Therapieablauf
In einem Anamnesegespräch besprechen wir unter anderem die möglichen ursächlichen Hintergründen Ihrer Ängste. Darauf aufbauend definieren wir Ihren angestrebten Therapiewunsch und ankern ihn mit einem Ausgangsbild.
Die Therapie dauert jeweils eine Zeitstunde.
Die ersten vier Sitzungen finden im Ein-Wochen-Rhytmus statt. Danach finden die Behandlungen alle zwei Wochen statt. Die meisten Klienten spüren bereits nach zwei bis vier Therapiestunden deutliche Verbesserungen Ihres Wohlbefindens.
Die Auflösung der Angststörung erfolgt durch eine immer deutlichere Verringerung der Angstintensität und einer progressiven Abnahme der Angsthäufigkeit.
Therapieziel
Das Ziel dieser Therapie ist der Abbau Ihres Angstvermeidungsverhaltens in einem möglichst geringen Zeitrahmen.
Durch die selbstorganisatorische Hypnosetherapie erfährt Ihr Unterbewusstsein, dass die gefürchtete Katastrophe ausbleibt und das Angstprogramm nicht weiter aktiviert werden muss.

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Frank Schmitz
Heilpraktiker für
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