Was heißt selbstorganisatorische Hypnosetherapie?
Was bedeutet sokratischer Dialog?

In meiner Praxis arbeite ich ausschließlich tiefenpsychologisch ausgerichtet.
Dies betrifft sowohl die selbstorganisatorische Hypnosetherapie als auch die Gesprächstherapie nach dem sokratischen Dialog.

Bei der selbstorganisatorischen Hypnotherapie werden beide informationsverarbeitenden Bereiche des Menschen gleichermaßen genutzt.  Einerseits die kognitive, andererseits die symbolische Ebene, die Sie aus Ihren Träumen kennen. Man gelangt mit dieser Methodenkombination in der Regel sehr schnell an die eigentliche und wirkliche Ursache eines Problems.

Ihr Unterbewusstsein legt sowohl das Ziel als auch den Weg dahin fest. Somit gelangt nur das in Ihr Bewusstsein, was auch reif zur Bearbeitung ist.

Die Art der Hypnose ist fast spielerisch. Sie lernen die Symbolsprache Ihres Unterbewusstseins kennen und erlangen dabei immer mehr Sicherheit und Vertrauen in die Deutung Ihrer inneren Bilder. Parallel werden Ihre inneren Heilungskräfte aktiviert. Der Heilungsprozeß ist oft verblüffend. Die persönliche Entwicklung hört mit Beendigung der Therapie nicht auf, sondern arbeitet weiter in Ihnen.  

Eine weitere Eigenart der selbstorganisatorischen Hypnotherapie ist, dass Sie in jedem Stadium aktiv mitarbeiten und dadurch ein hohes Maß an Engagement und Wertschätzung  entsteht.

Erickson, der Vater der heutigen Hypnose, prägte den Begriff der Utilisation. Darunter versteht man die Nutzbarmachung eigener Ressourcen.
Alle Ressourcen liegen in Ihnen selbst vor. Ihr Unterbewusstsein hat ein Wissen darüber, wie es zu einer Störung gekommen ist und Ihr Unterbewusstsein weiß auch den Weg zur Heilung.

Das Ziel ist eine Partnerschaft zwischen Ihren bewussten und unbewussten Anteilen.
 

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Bei der Gesprächstherapie nach dem sokratischen Dialog handelt es sich um eine besondere Form der Fragetechnik. Der Therapeut nimmt während des Gesprächsverlaufes wechselnde Rollen ein, die den Klienten dazu anregen, dass er zu bestimmten festgefahrenen Verhaltensmustern einen neuen Standpunkt einnehmen kann und dadurch neue Handlungsweisen ermöglicht werden.

Krankmachende Glaubenssätze werden dabei auf Ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft und laufen, wenn sie nicht logisch geschlossen werden können, ad absurdum.
Das Ziel ist die Bewusstwerdung der falschen Annahme und eine Ausrichtung auf das neu erarbeitete Denkmuster.

Hierbei geht es nicht darum, dem Klienten bestimmte Einsichten zu vermitteln, sondern der Klient geht in seine eigene Lösungskompetenz. Diese Lösungen entstammen dem eigenen Geist und Gedankengut.

Die Fragen im sokratischen Dialog sind so aufgebaut, dass sie sich immer an der Wahrheit orientieren. So ist jeder weitere Schritt evident und jederzeit für den Klienten nachvollziehbar.